Gesünder und länger leben mit Bewegung – Fakten, die auch Sie überzeugen dürften!

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Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt pro Woche mindestens 2,5 Stunden an mäßig anstrengender Ausdaueraktivität sowie an mindestens 2 Tagen in der Woche muskelkräftigende Aktivitäten auszuführen. Laut Daten des Robert-Koch- Instituts erreicht nur etwa ein Fünftel der Frauen (20,5 Prozent) und ein Viertel der Männer (24,7 Prozent) in Deutschland beide Empfehlungen. Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung bewegt sich weniger als 2,5 Stunden pro Woche.

 

Jede zweite Frau und zwei von drei Männern in Deutschland sind von Übergewicht betroffen, ein Viertel der Bevölkerung hat starkes Übergewicht (Adipositas). Die Gefahr, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln, ist in dieser Gruppe besonders hoch. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko für gesundheitliche Folgen wie Bluthochdruck sowie Herz- und Gefäßerkrankungen. 

 

 

Um mehr Energie zu verbrauchen und sein Gewicht zu halten beziehungsweise zu reduzieren, empfehlen Mediziner und Sportwissenschaftler ausreichende körperliche Aktivität – sowohl im Alltag als auch in der Freizeit. Wer präventiv etwas für seine Gesundheit tun möchte, sollte täglich 10000 Schritte absolvieren. Das entspricht etwa 100 Minuten zügigem Gehen pro Tag.  Zusätzlich sind ca. 150 Minuten Bewegungszeit pro Woche – also moderate körperliche Aktivität in Form etwa von Radfahren oder Schwimmen – notwendig, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren. Diese Empfehlungen gelten auch für Menschen mit Diabetes. Regelmäßige körperliche Aktivität trägt bei Patienten mit Typ-2-Diabetes dazu bei, die Blutzucker-, Blutdruck- und Blutfettwerte zu verbessern. Je besser der Diabetes eingestellt ist, um so höher ist die Lebensqualität und die Lebenserwartung der Menschen. Bei Menschen mit Prädiabetes halbiert sich das Risiko, tatsächlich zu erkranken, wenn sie regelmäßig Sport treiben und sich gesund und ausgewogen ernähren. Dieser Effekt ist unabhängig vom Gewicht, sondern hängt vielmehr von der Steigerung der körperlichen Fitness ab. Diese ist eine der wichtigsten Parameter für die Gesunderhaltung und für eine geringere Erkrankungs- bzw. Sterblichkeitsrate. Gerade Neu- und Wiedereinsteiger erreichen zu Beginn des Trainings eine hohe Leistungssteigerung, von der ihre Gesundheit enorm profitiert.

 

Wie viel Sport der Einzelne treiben sollte, hängt unter anderem von der Intensität der Aktivität ab. Wer moderate körperliche Aktivität ausübt, bei der man leicht und etwas außer Puste gerät, sollte mindestens 2,5 Stunden Bewegungszeit pro Woche einplanen. Gut sind zum Beispiel Trainingseinheiten von 30-45 Minuten an mindestens 3-5 Tagen pro Woche. Sport in höheren Intensitäten erfordern geringere Umfänge von ca. 75 Minuten pro Woche. Um tatsächlich Gewicht zu verlieren, sollte man 13000 Schritte pro Tag anstreben und mindestens 5 Stunden pro Woche moderat aktiv sein. Vielen Menschen fehlt unter der Woche die Zeit für ausreichend Bewegung. Deshalb wäre es eine erste Maßnahme, den Weg zur Arbeit und zurück aktiv zu gestalten. Wer am Wochenende nachholt, was in den fünf Tagen zuvor versäumt wurde, kann seine Leistung zwar nicht langfristig steigern, tut aber trotzdem etwas für seine Gesundheit. Laut einer Studie der Loughborough University in Großbritannien, bei der Daten von 64000 Erwachsenen analysiert wurden, senken die sogenannten „Weekend Warriors“ ihr allgemeines Sterberisiko im Vergleich zu Personen, die gänzlich auf Sport verzichten, um immerhin 30 Prozent. Auch das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ist um 40 Prozent niedriger als bei Menschen, die sich nicht körperlich betätigen. Damit ist das Sportprogramm am Wochenende vergleichsweise effektiv. Wir empfehlen Ihnen jedoch eher, Ihren Zeitplan zu überdenken und es sich wert zu sein, auch in der Woche sportliche Aktivitäten mit einer gewissen Regelmäßigkeit einzuplanen. Vergessen Sie dabei auf keinen Fall, dass Muskeltraining enorm wichtig ist, um Sie vor Osteoporose und Sarkopenie (Knochen- und Muskelmasseverlust) mit zunehmendem Alter zu schützen. Dagegen hilft wirklich nur aktives Muskeltraining! Ihr Körper und vor allem auch Ihr Geist wird es Ihnen danken und Sie werden so froh sein, wenn Sie 80-jährig nicht an einen Rollstuhl gefesselt sind und auch noch ohne Rollator durch die Stadt laufen. Nutzen Sie die Chance und bleiben oder werden Sie fit mit Hilfe unserer Partnerstudios! Hier lernen Sie unter fachmännischer Anleitung, wie man richtig trainiert, aber hier bekommen Sie auch immer wieder neue Tipps und Anreize, wenn der Alltagsstress Sie vergessen lässt, wie wichtig Sie sind und wie wichtig es ist, dass Sie sich um sich selbst kümmern!