Sport gegen Kreislaufbeschwerden

Mit zunehmendem Alter steigt die Anzahl der Menschen, die unter Vorhofflimmern und anfallsweisem Herzrasen leiden. Schlägt das Herz dauerhaft unregelmäßig, das heißt, pumpen die beiden Vorhöfe des Herzens nicht mehr mit bei der Abfolge eines Herzschlages, dann verliert der Mensch ca. 20 Prozent seiner Herzleistungskraft. Zusätzlich tritt bei ca. 2 Millionen Menschen in Deutschland ein anfallsweises Herzrasen auf, bei dem das Herz mit einer Frequenz von bis zu 160 Aktionen pro Minute schlägt, was zu Beschwerden wie Angst, Unruhe, Luftnot, Schwindel und Druckgefühl im Brustkorb führen kann. Für all diese Menschen sind Sport und Gewichtsoptimierung 2 ganz wesentliche Lebensstilmaßnahmen, um das Herz zu stärken und den Rhythmus des Herzschlages positiv zu beeinflussen. 

Der Erfolg wird schnell sichtbar. Wenn ein Mensch mit passagerem Vorhofflimmern seine Belastbarkeit um mehr als 50 Watt steigert (das entspricht schnellem Gehen) sinkt das Risiko für Flimmerattacken um mehr als ein Drittel. Nimmt dieser Mensch dann zusätzlich noch 10 Prozent seines Körpergewichtes ab, sinkt das Risiko sogar um dreiviertel.  Der Effekt ist so groß, wie man ihn mit Medikamenten kaum erreichen kann. Zusätzlich sollte aber auch moderates Krafttraining Bestandteil des Trainings sein, da der Erhalt der Muskelmasse und der Koordinationsfähigkeit vor Stürzen und Frakturen schützt.

 

Ausdauersport, senkt den Blutdruck und reguliert die Herzfrequenz, sorgt für eine bessere Durchblutung bis in die Peripherie und er optimiert die Durchblutung der Herzmuskulatur selbst. Moderates Kraft- Ausdauertraining hält die Gefäße flexibel und gesund. Deshalb: Bleiben Sie in Bewegung und motiviert und nutzen Sie Ihre Selbstwirksamkeit.