Die Brennnessel - Entschlackung durch die frühen Triebe von Pflanzen, die wir Unkraut nennen

Im Frühjahr streben die meisten Menschen noch intensiver nach Gesundheit und Leichtigkeit. Wir spüren das Verlangen, der Natur zu folgen mit ihrer Frische und Kraft der Erneuerung und wünschen uns, die Müdigkeit und Trägheit, die uns durch die dunklen Wintermonate begleitet hat, abzuschütteln.

Nehmen wir doch einfach die Natur in die Hand und in den Mund und genießen so die stärkende Natürlichkeit. Und das Beste: das Ganze funktioniert kostenfrei und eigentlich sogar noch nutzbringend, denn an vielen Stellen, wo sie wächst, wird die Brennnesselpflanze ja eher als Unkraut angesehen statt als Nutz- und Heilpflanze. 

 

Aber was zeichnet die Brennnessel nun eigentlich aus? Manche bezeichnen Brennnesseln sogar als grünes Superfood mit heilender Wirkung. Brennnesseln enthalten viel Vitamin C und relativ viel Eiweiß (8g/100g). Weitere wichtige Bestandteile sind Folsäure, Provitamin A, B Vitamine, Flavonoide als sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralien wie Kieselsäure, Eisen und Kalium, außerdem Ameisensäure und Nervenbotenstoffe wie Acetylcholin und Serotonin.

Brennnesseln werden zur Reinigung und Entwässerung des Körpers angewendet und haben stoffwechselanregende Wirkungen auf Leber und Galle. Durch die Flavonoide wirken sie deutlich entzündungshemmend.

Sie wirken durchblutungsfördernd und harntreibend.

Sie können zum Beispiel

-          Infektionen und Entzündungen der Harnwege lindern

-          gegen die Entstehung von Nierensteinen wirken

-          rheumatische Beschwerden lindern

-          die Blutreinigung und die Blutbildung unterstützen

-          das Immunsystem stärken

-          gegen Frühjahrsmüdigkeit wirken

-          das Hautbild verbessern und Haarausfall mindern

 

Beim Pflücken der Brennnessel sollten Sie Handschuhe tragen und außerdem sollten Sie sie nur an Stellen pflücken, wo Sie keine Verunreinigung durch Autoabgase oder Hunde bzw. streunende Katzen vermuten.

Am besten sind für die Küche die jungen Pflanzen geeignet. Je älter sie sind, desto bitterer werden die Blätter.

 

Damit die Blätter ihre Brennhaare verlieren, können Sie sie kurz mit heißem Wasser abspülen oder mit einem Nudelholz überrollen.

 

Auf die Plätze fertig los, nutzen wir die Natur für unsere Gesundheit!

 

Für die ersten Versuche hier gleich 2 Rezeptvorschläge: