Meine Top 3 um das Unterbewusstsein auf positive Gedanken und Gefühle zu programmieren für mehr innere Stärke und Ausgeglichenheit

Jeder Mensch ist genetisch anders geprägt und kommt deshalb mit seinem inneren und äußeren Umfeld unterschiedlich klar. Was den einen stresst, dass kann dem anderen Wohlbehagen, Freude und sogar Entspannung bereiten. Meine Tipps sind Möglichkeiten, die bei regelmäßiger Anwendung helfen können, Ihre emotionale Resilienz und Stärke zu kräftigen oder evtl. auch wieder zu heilen und in Balance zu bringen. Das meiste davon kann man wissenschaftlich belegen, aber nicht alles muss man, damit es funktioniert, wirklich in Studien erforschen, denn schon allein das Gefühl der Sicherheit und des Wohlfühlens, dass wir bei einer Sache entwickeln können, hilft uns, gesund zu bleiben bzw. unsere Kräfte zu stärken. Wenn wir uns ständig Sorgen darüber machen, ob wir das richtige Tun, dann können wir es noch so gut mit uns meinen, geistige Kraft und Stabilität werden wir damit nicht erringen. Ich habe mich im letzten Jahr einige Monate coachen lassen, um mehr innere Balance und Stärke zu entwickeln. Was mir anfänglich noch merkwürdig und abgedreht vorkam, möchte ich in meinen täglichen Ritualen inzwischen nicht mehr missen. Warum? Weil ich spüre, dass es positive Veränderungen in mir bewirkt. Veränderungen, ohne die mein Leben weniger lebenswert wäre. Wenn Sie also glücklich und zufrieden sind, dann brauchen Sie diesen Artikel an dieser Stelle nicht weiter zu lesen. Er ist an all die Frauen und Männer gerichtet, die die innere Balance im Alltagsstress oder durch größere Probleme verloren haben, die spüren, dass sie vermehrt gereizt, ungehalten, ängstlich oder depressiv sind und vielleicht ein gewisses Vermeidungsverhalten entwickeln, um dem Alltag noch gewachsen zu sein. Dann lesen Sie und versuchen Sie evtl., meine Tipps in ihren Tagesablauf zu integrieren. Es kostet nichts, aber vielleicht ist es auch für Sie von unschätzbarem Wert. 

 

Hier nun meine derzeitigen Favoriten für eine gesunde psychische Stabilität und Belastbarkeit. Das Wichtigste für dieses Ziel ist eine gute Regeneration. Regeneration meint damit nicht nur Erholung, sondern eher Erneuerung und Wachstum unserer Kräfte und Ressourcen. Das gilt nicht nur auf physischer Ebene, sondern mehr denn je in unserer immer schnelllebigen Zeit auch auf psychischer Ebene. Während die meisten Menschen sich heut zu Tage körperlich eher unterfordern und damit schaden, sind unser Geist und unsere Emotionen den ganzen Tag durch eine sprunghafte und uns schnell zu einer Reaktion zwingenden Informationsflut gefordert und gestresst. Emails und Kurznachrichten checken, Radio oder Fernsehen neben Autofahren und Familiengesprächen. Das Handy immer am Mann (an der Frau) und damit immer erreichbar und für gewisse Personen auch in der Verpflichtung unmittelbar auf eine Nachricht zu reagieren. Social Media wie Instagram, Facebook und andere Plattformen, in der wir täglich mit der ganzen Welt kommunizieren. Welch Wahnsinn für unser Gehirn, welche Datenflut, die wir lesen, hören, verarbeiten müssen, die wir als Maßstab im Abgleich mit unserem persönlichen Leben nehmen, eigentlich um Lösungen zu finden und uns zu erfreuen. Aber seien wir mal ehrlich, mindestens genauso oft, wie positive Nachrichten geteilt werden, werden wir auch mit negativen Informationen überflutet. Auch hier gilt, der eine kann das gut weckstecken, zum Beispiel nach dem Muster: wie gut geht es mir doch im Vergleich zu all den schrecklichen Dingen, die anderen passieren, aber die anderen speichern diese Erfahrungen als mögliche Gefahrenquellen ab, die auch sie ereilen können und dann wohnen diese Informationen in unserem Unterbewusstsein und ploppen jedes Mal wieder auf, wenn eine Situation entsteht oder auch nur erneut mitgeteilt wird, die uns daran erinnert. Je nachdem wie gut unsere psychische Widerstandsfähigkeit (Resilienz) ausgebildet ist, kommen wir mit all dem, was wir so an Erfahrungen sammeln in unserem Leben besser oder schlechter zurecht. Schützen wir unsere emotionale Intelligenz nicht vor dieser ständigen Reizüberflutung, sondern belasten sie evtl. durch unseren Hang zum Perfektionismus und unsere ständige Hilfsbereitschaft und Empathie durch einen durch die weltweite Erreichbarkeit immer größer werden Anteil hilfesuchender Menschen und Tiere, dann entstehen dauerhafte psychische Stressoren, die zu Krankheiten führen. Und da unser Lebensumfeld diese Entwicklung durch Technik, die begeistert, ständig ausbaut und uns alle möglichen Daten noch schneller zugänglich macht, deshalb werden immer mehr Menschen psychisch krank.  Depressionen, Angststörungen, Burn Out sind in meinen Augen Wohlstandserkrankungen unserer Zeit, denn obwohl es früher Kriege und Hungersnöte und viel längere Arbeitszeiten und viel schwierigere Lebensbedingungen gab, steigt die Anzahl dieser Erkrankungen in unserer heutigen Zeit immer stärker an.

Ich möchte Sie deshalb motivieren, auf die Bremse zu treten und auch Ihrem Geist mal Pause zu gönnen. Ich habe es auch lernen müssen in den letzten Jahren und glauben Sie mir, ich würde mich nicht hinsetzen und so lange Artikel darüberschreiben, wenn ich die Gefahr nicht wirklich kennen würde. Gewichtsreduktion oder Muskelaufbau sind in meinen Augen gegen den Kampf psychische Stärke und Ausgeglichenheit wiederzufinden, wenn man sie einmal verloren hat, kleine und gut lösbare Probleme.

Achten Sie auf Ihre psychische Gesundheit, jeden Tag mit kleinen Übungen, die zu Alltagsgewohnheiten werden, die Sie nicht mehr missen möchten, wenn Sie erleben, dass es Ihnen dadurch besser geht. Genießen Sie die Tage, an denen Sie sich kraftvoll und vital fühlen oder Verspannungen, Unruhegefühl oder lähmende Müdigkeit und Erschöpfung.

Eine Gefahr erkennen und gegenzusteuern bevor sie uns überrollt hat, das ist wahre Prävention.

 

Doch nun endlich zu meinen Tipps:

1.       Überlegen Sie sich einen Glaubenssatz, der nur Ihnen gehört. Dieser Satz sollte die Dinge aussagen, die Sie sich für Ihr persönliches Leben und Sein wünschen, das heißt, er sollte Ihre Wunschvorstellung von sich selbst ausdrücken. Achten Sie dabei darauf, dass er nur positive Formulierungen enthält. Negative Worte wie Angst, Krankheit oder unglücklich sollten darin nicht vorkommen, genauso wenig wie Verneinungen wie keine oder nicht.

Er könnte also lauten: Ich genieße mein Leben und bin gesund und voller Kraft. Oder: Ich erreiche meine Ziele, weil ich es ganz fest will und mich darauf konzentriere. Oder: Ich fühle mich wohl. …….. Jeder kommt von einem anderen Standpunkt aus und jeder hat andere Prioritäten, aber wenn Sie diesen Satz zu Ihrem eigenen, privaten Glaubenssatz machen, wird er Ihnen helfen, Ihre innere Einstellung zu sich selbst zu verändern. Optimalerweise sollte man diesen Satz täglich aufschreiben am besten abends im Bett vor dem Einschlafen oder morgens vor dem Aufstehen, ihn ab und zu am Tag denken, zum Beispiel in einer kleinen 5 min Pause am Schreibtisch oder an der Ampel oder Sie sprechen ihn laut vor sich hin. All diese Varianten sprechen unterschiedliche Sinnesqualitäten an (sehen, hören, fühlen), so dass wir unser Unterbewusstsein auf verschiedenen Ebenen erreichen. Am Anfang findet man dieses Ritual merkwürdig, aber nach ein paar Wochen gehört es zu Ihnen wie das abendliche Zähneputzen.

2.       Versuchen Sie, an manchen Tagen mal für einige Stunden nichts Sinnbringendes oder Nützliches zu tun! Viele von uns sind die ganze Woche damit beschäftigt, Dinge abzuarbeiten und erfreuen sich dann abends, wenn sie erschöpft ins Bett sinken daran, dass sie noch 2 Dinge mehr erledigt haben, als sie sich eigentlich vorgenommen hatten, und fassen dann den Entschluss, dafür am nächsten Tag noch zusätzlich diese oder jene Aufgabe zusätzlich zu erfüllen. Wir denken von einem Problem zum nächsten und würdigen kaum, wenn wir etwas bewältigt haben, sondern stürzen uns gleich ins nächste Abenteuer. Wenn wir zum Beispiel mal nicht im Stau standen und 10 min früher am Hort oder Kindergarten sind, dann lehnen wir uns nicht still zurück und atmen durch und sagen so, jetzt 5 min Pause, sondern wir checken schnell unsere Nachrichten, beantworten Anrufe oder Mails oder machen schnell noch den Termin beim Friseur oder Kinderarzt. Dabei wäre es viel sinnvoller, wirklich durchzuatmen und zu sagen, danke für die 5 Minuten, die gehören mir. Ich atme tief durch und denke einfach nur, daran, wie es sich anfühlt, so zu sitzen und zu entspannen. Auch das hört sich für Sie komisch an? Ja, wenn wir das noch nie gemacht haben, hört sich das nicht nur merkwürdigt an, sondern es fühlt sich auch völlig fremd und vielleicht sogar unbehaglich an. Dabei sind diese Momente so wertvoll, um unser vegetatives Nervensystem zu entlasten, um vom Stressmodus mal kurz in die Erholungsphase zu schalten. Unser autonomes (also unabhängig von unserem Bewusstsein funktionierendes) Nervensystem besteht aus 2 Anteilen, dem Sympathikus, der uns hilft bei Stress und Gefahr Lösungen durch Aktivität zu finden und unser Parasympathikus, unser Entspannungsnerv, der uns hilft, nach stressbeladenen Situationen wieder in die Entspannung zu gelangen, damit sich unser Körper erholen kann. Wenn wir nun Tag ein Tag aus von einer Aufgabe zur anderen jagen, dann ist ständig unser Sympathikus gefordert, was er auch sehr gut kann. Gleichzeitig versucht aber auch unser Parasympathikus, wieder Ruhe und Ordnung in unser System zu bekommen. Wenn das aber nicht gelingt, da ständig neue Herausforderungen auf uns warten, erschöpft dieses Erholungssystem sich eines Tages und dann besteht eine Regulationsstörung, die, wenn wir sie nicht bemerken, weil wir viel zu beschäftigt sind mit unseren ganzen Aufgaben, sich weiter verschlechtert und irgendwann zu organischen Erkrankungen führt. Für viele Menschen fühlt sich das folgendermaßen an: Zuerst können wir nicht mehr richtig abschalten, wir haben Einschlaf- oder Durchschlafstörungen oder wir fühlen uns morgens nicht richtig erholt, weil wir zwar geschlafen haben, aber unser Schlaf nicht wirklich ausreichend Tiefschlaf- und Erholungsphasen hatte. Bei anderen steigt durch die ständige Dominanz des Sympathikus der Blutdruck oder die Herzfrequenz und wir fühlen uns unruhig oder unter Druck. Bei wieder anderen kommt es zu einem erhöhten Muskeltonus und Rücken- und Spannungskopfschmerzen werden Alltagsbegleiter. Bei einer vierten Gruppe kann Dauerstress auch zu Übergewicht führen, da Stresshormone wie Cortison und Insulin fehlreguliert werden und den Fettabbau verhindern bzw. den Fettaufbau unterstützen. Wäre es da nicht viel einfacher, häufiger am Tag mal 5 Minuten Pause zu sagen und zu machen? Zum Beispiel, wenn Sie eine Arbeit abgeschlossen haben oder wenn Sie im Stau oder an einer roten Ampel stehen. Sie können die Wartezeit dann sowieso nicht verkürzen, versuchen Sie sie doch einfach als Zeit für sich selbst zu genießen. Das senkt den Stresspegel wirklich. Vieles ist eine Sache der Einstellung. Und die Zeit ist nicht verloren, denn hinterher sind Sie bedeutend leistungsfähiger und schaffen die noch anstehenden Aufgaben in einer viel kürzeren Zeit.

3.       Atemübungen! 5 Minuten am Tag sollten Sie mindestens dazu verwenden, sich bewusst auf Ihren Atem zu konzentrieren und möglichst bewusst tief ein und auszuatmen. 6 Atemzüge pro Minute wären ein gutes Timing, optimal im Intervall 4 Sekunden einatmen und 6 Sekunden ausatmen. Wer damit am Anfang noch Schwierigkeiten hat, der kann sich eine App dazu herunterladen (zB. Vagusvit), und sich dadurch den Atemrhythmus vorgeben lassen. Optimaler Weise sollte man diese Zeit auch mit seinen Gedanken beim Atmen bleiben, aber meine persönliche Erfahrung ist, dass dies ziemlich schwerfällt, wenn man aus einem stressigen Alltag kommt. Egal, lächeln Sie einfach über sich und kehren Sie nach der Ablenkung wohlwollend wieder mit Ihren Gedanken zu Ihrem Atem zurück. Diese Technik ist wirklich enorm effektiv, vor allem, wenn Sie unter einem zu hohen Pulsschlag leiden oder Unruhe und Anspannung. Meinen Ruhepuls konnte ich damit durch einige Monate Übung deutlich senken. Ein viel gesünderes Mittel als ein vom Arzt verordnetes Medikament zur Senkung von Puls oder Blutdruck – finden Sie nicht?

 

Das waren Sie schon, Sie müssen also nicht viel Zeit verwenden oder sich neu erfinden. Glauben Sie mir, wenn ich nicht so überzeugt von diesen Methoden wäre, weil sie mir so viel Gutes gebracht haben, würde ich Sie nicht in einem Newsletter beschreiben und im Internet für jedermann lesbar machen. Sie werden es selbst spüren spätestens nach ca. 3-4 Monaten.