Zimt – hätten Sie es gewusst?

Im Rahmen meiner Ausbildung zum Stressmanager durch gesunde Ernährung habe ich viel über die oft viel zu wenig beachteten Werte von Gewürzen erfahren. Kurz vor der Weihnachtszeit möchte ich Sie deshalb motivieren, wieder öfter mal Zimt zu genießen.

Hier die hervorstechenden Vorteile des Zimtgenusses:

-          Zimt lässt den Blutzuckeranstieg nach dem Genuss von kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln langsamer verlaufen und unterstützt so eine gesündere und den Körper weniger stressende Verwertung der Kohlenhydrate. Und genau auf diese Art und Weise schützt er auch vor Heißhungerattacken, die durch schnelle Blutzuckerveränderungen entstehen können. Dadurch kann Zimt Ihnen beim Erhalt Ihres Wohlfühlgewichtes helfen.

-          Zimt unterstützt ein langes, konzentriertes Denken. Zimtbestandteile steigern die geistige Leistungsfähigkeit, lassen schneller denken und fördern das Gedächtnis. Das nutzt sowohl Kindern und Jugendlichen in der Schule oder in der Ausbildung, aber auch den Berufstätigen bei geistig anspruchsvollen Tätigkeiten. Wäre es nicht schön, wenn Sie Ihre Arbeit schneller und perfekter erledigen könnten als bisher?

-          Zimt ist auch in der Prophylaxe von Alzheimer – und Parkinsonerkrankungen ein natürliches Hilfsmittel.

-          Zimt hilft gegen Halsschmerzen, da er entzündungshemmend ist und gegen Bakterien und Viren wirkt.

-          Zimt sorgt für ein besseres Profil unserer Blutfette.

-          Zimt unterstützt die Blutdrucksenkung.

 

Sogar der reine Duft von Zimt lässt unsere geistigen Fähigkeiten wachsen. Die Reaktionen treten unmittelbar beim Einatmen ein, denn durch die direkte Verbindung unserer Geruchsnerven mit dem limbischen System im Gehirn erhalten wir einen Soforteffekt. 

Lässt man Menschen bei Zimtduft in der Raumluft oder mit einem Zimtkaugummi Tests lösen, die die geistige Leistungsfähigkeit prüfen, dann steigert Zimt im Vergleich zu keinem Duft oder anderen Duftnoten die Aufmerksamkeit und die visuomotorische Geschwindigkeit (Reaktionszeit Auge-Hand). Zimtduft macht aufmerksamer, schneller und verbessert das Gedächtnis. Man hat sogar beobachtet, dass unter Zimtgeruch gelernte Dinge besser wiedergegeben werden können, wenn in der Prüfungs- oder Auftrittssituation wieder dieser Zimtgeruch hervorgerufen wird.

 Auch für Menschen, die sich mit dem Lernen neuer Inhalte schwer tun, hat Zimt einen Boostereffekt: Zimt sorgt für Veränderungen in einem bestimmten Hirnareal, dem Hippocampus, und optimiert so unsere Lernfähigkeit.

Bei langen Autofahrten kann uns der Geruch von Zimt helfen, aufmerksam und konzentriert zu bleiben. Außerdem sollen Autofahrer weniger Zeitdruck und Frustration verspüren, wenn sie Zimtduft im Auto haben.

 

Man unterscheidet Ceylon-Zimt ( echter Zimt, stammt aus Sri Lanka und Südindien ) mit einem feinen, eher süßlich-warmem Aroma, passend zu feinen Getränken , Desserts, Früchten und Gebäck oder zu pikanten Gerichten mit süßlicher Note und Cassia-Zimt mit seiner Heimat in China und einem eher süßlich-pfefferigen Geschmack, passend zu kräftigem Gebäck wie Lebkuchen, Kompott oder fettreichen Speisen. Das in Zimt enthaltene Cumarin kann in großen Mengen gegessen aber auch gesundheitliche Schäden hervorrufen, weshalb wir und viele andere Ernährungsexperten eher zum Genuss von Ceylon-Zimt raten würden, vor allem, wenn Sie die positiven Zimteigenschaften in größerem Rahmen und mit häufigerem Genuss nutzen möchten. Ich habe mir zum Beispiel auf Grund der positiven Eigenschaften von Zimt angewöhnt, in meinen Kaffee immer eine große Prise Zimt zu geben. Schmeckt gut und tut gut, so soll es sein!